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Die DUST-Ausstellung: Hoffnungen und Träume von Gemeinschaften im Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit

In den letzten Monaten des Jahres 2025 präsentierte DUST die visuellen Ergebnisse seiner Regionalen Zukunftsforschungslabore (RFLL) in verschiedenen öffentlichen Ausstellungsräumen in ganz Europa. Die Wanderausstellung stellte die Ergebnisse der RFLL vor und schuf Begegnungsmomente zwischen gemeinschaftlich entwickelten Zukunftsprojekten und den breiteren Bereichen der Politikentwicklung, Forschung und Bildung für einen nachhaltigen Wandel.


Von RFLL-Diskussionen bis hin zu Ausstellungsformaten

Die Ausstellung knüpft direkt an die Arbeit in den Regionen Norrbotten (Schweden), Stara Zagora (Bulgarien), Katowice (Polen) und Lausitz (Deutschland) an, die mit DUST vertraut sind. Wie Leser:innen, die mit DUST vertraut sind, wissen, befinden sich diese Regionen in einem tiefgreifenden Strukturwandel, da energieintensive Industrien wie der Kohlebergbau im Rahmen europäischer und nationaler Transformationspolitiken schrittweise abgebaut werden. Die Transformationsforschungsprogramme (RFLL) haben Räume geschaffen, in denen Bürger:innen – Bergleute und ihre Familien, ländliche Gemeinschaften, Jugendliche und andere – darüber nachdenken können, was diese Übergänge für ihre Heimat, ihre Identität und ihre Zukunft bedeuten.


Die Ausstellung präsentiert diese Diskussionen in vier Triptychen, begleitet von Positionspapieren von Bürgerinnen und Bürgern. Sie rückt das Wissen der Gemeinschaft in den Vordergrund und zeigt, wie die erwartete Zukunft mit den erwarteten Auswirkungen nachhaltiger Transformationspolitiken übereinstimmt – oder im Widerspruch dazu steht. Anstatt „Lösungen“ zu präsentieren, reflektiert die Ausstellung kritisch den Pluralismus, die Spannungen und die Unsicherheiten, die gerechte Transformationsprozesse in der Praxis kennzeichnen.



Demokratisierung von Übergängen durch Transparenz

Ein zentrales Anliegen von DUST ist die demokratische Qualität von Übergängen zu mehr Nachhaltigkeit, insbesondere in Kontexten, in denen das Vertrauen in Institutionen gering ist oder sich Gemeinschaften von der formalen Politikgestaltung ausgeschlossen fühlen. Die RFLL-Ausstellung begegnet dieser Herausforderung, indem sie die Ergebnisse bürgerschaftlicher Debatten in den öffentlichen Raum trägt. Dadurch positioniert sie die Perspektiven der Gemeinschaften nicht als anekdotische Evidenz, sondern als legitime Beiträge zu regionalen und europäischen Debatten über Transformationspfade.


Zusammengenommen belegen die Ausstellungsmaterialien die Fähigkeit von Gemeinschaften, sich mit komplexen Zukunftsszenarien auseinanderzusetzen und ortsbezogene Interessen in großem Umfang zu artikulieren – eine Erkenntnis, die stark mit der breiteren Forschungsagenda von DUST übereinstimmt.



Besichtigung der Ausstellung und der Standorte der Gastgeber

Die RFLL-Ausstellung fand an verschiedenen Orten statt, die jeweils ein anderes Publikum ansprachen – von Politikern und Praktikern bis hin zu Studenten und der breiten Öffentlichkeit:


  • EU-Woche der Städte und Regionen , Brüssel, 13.–15. Oktober

  • Regionalbibliothek Stara Zagora , Bulgarien 13. Oktober – 20. November

  • Schlesisches Forum für einen gerechten Übergang , Schlesisches Museum, Kattowitz

  • Nationalrat KADRA , Mysłowice November (TBC)

  • TU Delft Aula , Eingangshalle , 3.–12. Dezember

  • Fakultät für Architektur und Bauwesen , Orange Hall, TU Delft , 12. Dezember – 16. Januar


An diesen Standorten verknüpft die Ausstellung lokale Zukunftsvisionen mit den institutionellen Kontexten, in denen Entscheidungen für den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit getroffen werden.

 
 
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