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Ergebnis 3.1: Bewertung partizipativer Prozesse bei Nachhaltigkeitstransformationsmaßnahmen in Fallstudienregionen

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Die Aufgabe (T) 4.3 „Regionales Design“ ist Teil des DUST-Arbeitspakets (WP) 4 „Partizipation ermöglichen: Kartierung, Visualisierung und Digitalisierung“. Dieses unterstützt die partizipativen Experimente mit Bürgerinnen und Bürgern, politischen Entscheidungsträgern und Expertinnen und Experten in den DUST Regional Futures Literacy Labs (RFLLs) des WP 5. Die RFLLs kombinieren designorientierte territoriale und digitale Instrumente, um die am wenigsten beteiligten Gemeinschaften (LECs) proaktiver und strategischer in die Politikgestaltung für den nachhaltigen Wandel auf verschiedenen Ebenen einzubinden. Die regionalen Designs, das zentrale Ergebnis von T4.3, veranschaulichen einen designorientierten territorialen Ansatz. Sie werden in Form von visuellen Darstellungen und Storylines präsentiert und verfolgen zwei Ziele: Erstens stellen sie die Perspektiven von Gemeinschaften und politischen Entscheidungsträgern auf die Politikgestaltung für den nachhaltigen Wandel in Regionen dar und vergleichen sie; zweitens unterstützen sie die Positionierung der Anliegen der LECs in politischen und öffentlichen Debatten. Für jede der vier DUST RFLL-Fallstudienregionen (CS) Norrbotten (SE), Stara Zagora (BG), Katowice (PL) und Lausitz (DE) wurden drei Bilder erstellt. Diese als Triptychon präsentierten Bilder stellen Folgendes dar: (1) die erwarteten Auswirkungen der lokalen Politik, (2) die von den Gemeinden vorgesehenen wahrscheinlichen Zukunftsszenarien und (3) ihre bevorzugten Zukunftsvorstellungen.

Die Gestaltung der Visualisierungen basierte auf Beiträgen aus verschiedenen Aktivitäten des RFLL und Aufgaben des DUST. Im zweiten RFLL-Workshop (WS) diskutierten die Gemeinden ihre Erwartungen, Hoffnungen und Visionen im Kontext des Nachhaltigkeitswandels ihrer Region. Angelehnt an das Format des UNESCO Futures Literacy Lab wurden die Zukunftsperspektiven als wahrscheinliche und bevorzugte Szenarien dargestellt. Um die Perspektive der Gemeinden zu betonen, wurden die wahrscheinlichen Zukunftsszenarien später als Gegensatz zwischen „innerer Perspektive“ und „äußerer Welt“ visualisiert. Zur Verdeutlichung des territorialen Ansatzes wurden die bevorzugten Zukunftsszenarien in einer regionalen Karte verankert. Diesen beiden Gemeindeperspektiven wurde eine politische Perspektive gegenübergestellt. Die politische Perspektive prognostiziert die Auswirkungen ausgewählter aktueller und zukünftiger standortbezogener Nachhaltigkeitsstrategien. Um den Vergleich mit den bevorzugten Zukunftsszenarien der lokalen Wirtschaftsgemeinschaften (LECs) zu erleichtern, wurde auch diese Perspektive in einem regionalen Kontext dargestellt. Die Methoden zur Analyse der politischen und der Gemeindeperspektiven sowie der Ansatz zur Erstellung der regionalen Darstellungen werden im Methodenkapitel beschrieben.

Das Ergebnis von T4.3 ist eine Reihe von vier Triptychen, die die Zukunftsperspektiven der Gemeinschaften und der Politik in den vier Fallstudienregionen, in denen die RFLLs stattfinden, darstellen und vergleichen. Die Ergebnisse wurden und werden in mehreren aufeinanderfolgenden DUST-Aktivitäten verwendet. Während des RFLL WS 3 erarbeiteten die Gemeinschaften gemeinsam politische Stellungnahmen, die anschließend auf der DUST-Plattform Pol.is (T4.5) für eine breite digitale Diskussion freigegeben wurden. Die regionalen Entwürfe dienten als Inspiration für die Formulierung der Stellungnahmen und für Informationskampagnen auf Pol.is in digitalen und physischen Umgebungen. Darüber hinaus wurden die regionalen Entwürfe auch für das Storytelling der Gemeinschaften im WS3 verwendet: Die lokalen Umweltkomitees (LECs) wurden eingeladen, diese als Ausgangspunkt für ihre Erzählungen über ihre Regionen zu nutzen. Über die RFLLs hinaus werden die regionalen Entwürfe in die DUST-Bürgerpositionspapiere (D5.3) aufgenommen und in mehreren DUST-Ausstellungen (WP6, T6.7) gezeigt. Die Ausstellungen werden in allen vier CS-Regionen kuratiert und zeigen die regionalen Entwürfe zusammen mit erläuternden Texten und audiovisuellen Materialien. Das Ausstellungsmaterial soll auch in anderen politischen, akademischen und zivilgesellschaftlichen Kontexten genutzt werden, die sich mit der Rolle von Gemeinschaften in Strategien für einen gerechten Übergang zu mehr Nachhaltigkeit befassen. T4.6 untersucht die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der regionalen Konzepte innerhalb und außerhalb der regionalen Planungsgebiete. D4.4 präsentiert die Ergebnisse dieser Analyse.

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