

Die regionalen Zukunftsbildungslabore
Die Regional Futures Literacy Labs (RFLLs) von DUST waren partizipative Räume, in denen Menschen aus Regionen, die sich im Übergang zu mehr Nachhaltigkeit befanden, eingeladen wurden, mögliche Zukunftsszenarien für ihre Region zu erkunden und darüber nachzudenken.
Wie funktionierten sie?
Die RFLLs folgten einer sorgfältig ausgearbeiteten Methodik. Lesen Sie unten mehr darüber.
Workshop 1: Sensibilisierung der Bürger und Aufbau von Vertrauen
Die langfristige Vorbereitung beginnt mindestens sechs Monate vor dem ersten Kontakt. Sie umfasst die Entwicklung eines Rahmens für die Beobachtung und Bewertung der RFFLs. Partizipation gelingt am besten in einer Organisationskultur, die die kommunale Selbstverwaltung respektiert. Daher beinhaltet diese Phase auch den Aufbau nachhaltiger Beziehungen zu lokalen Entscheidungsträgern, politischen Entscheidungsträgern und Experten sowie die Berücksichtigung der für die Partizipation benötigten Ressourcen.
Workshop 2: Bürgerliche Zukunftserwartungen
Die kurzfristige Vorbereitung beginnt mindestens drei Monate vor dem ersten RFLL-Workshop. Sie konzentriert sich auf die Vorbereitung der vier interaktiven Workshops, die Teil des Formats sind. Für jeden Workshop werden RFLL-Leitlinien und Aktionspläne erstellt, um sicherzustellen, dass die Workshops aufeinander aufbauen. Zeitpunkt und Ort der Workshops werden festgelegt. Wichtig ist auch, dass die Workshop-Teilnehmer ausgewählt und eingeladen werden.
Schritt 1: Kontextmapping
Dieser vorbereitende Schritt beginnt mindestens drei Monate vor dem ersten RFLL-Workshop. Um sicherzustellen, dass die Diskussionen in den RFLLs sowohl für die lokalen Entscheidungsträger (LECs) als auch für die ortsbezogene Politikgestaltung relevant sind, werden die Anliegen der LECs und die prognostizierten territorialen Auswirkungen laufender Transformationspolitiken erfasst. Ein Vergleich dieser Erfassungen führt zur Definition zentraler Themen der Nachhaltigkeitstransformation, die die Diskussion im ersten RFLL-Workshop prägen.
Schritt 2 – Vertrauen aufbauen (Workshop 1)
Workshop 1 bringt erstmals Mitglieder des LEC und politische Entscheidungsträger zusammen. Die Diskussion orientiert sich an den zuvor identifizierten zentralen Themen des nachhaltigen Wandels mit dem Ziel, Vertrauen zwischen den Gruppen aufzubauen und das Bewusstsein für die Gestaltung von Transformationspolitiken zu schärfen. Am Ende des Workshops entscheiden die LEC-Mitglieder über die territorialen Aspekte, die für ihr Leben und ihre Regionen am relevantesten sind. Die ausgewählten Aspekte bilden den thematischen Rahmen für die Beratungen im nächsten Workshop.
Schritt 3 – Zukünftige Entwicklungen antizipieren (Workshop 2)
Workshop 2 ist ausschließlich für LEC-Mitglieder zugänglich und baut auf dem Format des UNESCO Futures Literacy Lab (FFL) auf, das Gemeinschaften dazu anregt, sich langfristige Zukunftsszenarien vorzustellen und diese aktiv mitzugestalten. Die in Workshop 1 priorisierten Themen werden erneut aufgegriffen. Während des Workshops tauschen die LEC-Mitglieder Geschichten über ihre erwarteten und bevorzugten Zukunftsszenarien im Zusammenhang mit diesen Themen aus und diskutieren diese. Ihre Geschichten bilden eine wichtige Grundlage für alle weiteren Schritte der RFLLs.
Schritt 4 – Regionalplanung
In diesem Schritt hinter den Kulissen werden die von den LEC-Mitgliedern im zweiten Workshop geschilderten Geschichten analysiert und visuell dargestellt. Die Analyse liefert Erkenntnisse über die territorialen Aspekte der Übergänge, die für die LECs von größter Bedeutung sind. Die regionalen Zukunftsszenarien, die die LECs erwarten und bevorzugen, werden visualisiert. Dies dient dazu, die Positionen der LECs zu dokumentieren, zu einer tiefergehenden Reflexion anzuregen und die für die nächsten Schritte des RFLL notwendige öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Schritt 5 – Etwas bewirken
In diesem Schritt werden territoriale Aspekte von Übergängen, die für lokale Umweltkomitees (LECs) relevant sind, mit den prognostizierten politischen Auswirkungen verglichen (Ergebnis aus Schritt 1). Dies verdeutlicht die Sichtweisen der LECs auf ortsbezogene Politikgestaltung und ordnet ihre Anliegen auf verschiedenen Verwaltungsebenen und Sektoren ein. Die Ergebnisse fließen in gemeinschaftlich entwickelte politische Stellungnahmen für den nächsten Workshop ein.
Schritt 6 – Formulierung von Aussagen (Workshop 3)
Der dritte RFLL-Workshop bereitet die bevorstehende digitale Bürgerbeteiligung mithilfe des E-Demokratie-Tools Pol.is vor. Die Mitglieder des LEC diskutieren, priorisieren und verfeinern die im vorherigen Schritt erarbeiteten Entwürfe der politischen Stellungnahmen. Das wichtigste Ergebnis dieses Workshops ist eine Liste praktischer und handlungsorientierter Stellungnahmen zur Verwendung in der Pol.is-Anwendung.
Workshop 3: Proaktive Positionierung der Bürger
In diesem Schritt werden die von den LEC-Mitgliedern formulierten Grundsatzerklärungen zur öffentlichen digitalen Diskussion vorgelegt. Dieser Schritt umfasst die Planung, Schulung und Implementierung der digitalen Anwendung. Er beinhaltet außerdem eine Kampagne zur Gewinnung verschiedener Nutzergruppen sowie die Auswertung der Diskussionsergebnisse. Das Ergebnis dieses Schritts sind präzisierte Grundsatzerklärungen sowie Erkenntnisse über Übereinstimmungen und Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf diese.
Schritt 8 – Gemeinsame Politikgestaltung
(Workshop 4)
Im abschließenden RFLL-Workshop übersetzen Mitglieder der lokalen Entscheidungsgremien und politische Entscheidungsträger die bisherigen Ergebnisse in praktische Empfehlungen und erörtern, wie man Entscheidungsträger auf verschiedenen Verwaltungsebenen und in unterschiedlichen Sektoren strategisch ansprechen kann. Die Empfehlungen werden als Positionspapiere veröffentlicht und verbreitet, während zuvor entwickelte Visualisierungen der Zukunftsvisionen der lokalen Entscheidungsgremien präsentiert werden, um ihre Botschaft und öffentliche Präsenz zu verstärken.
Was waren die RFLLs?
Die RFLLs (Regional Sustainability Leadership Workshops) waren eine Reihe von Workshops, die sich darauf konzentrierten, die am wenigsten beteiligten Bevölkerungsgruppen in den vier Fallstudienregionen von DUST einzubinden. Dazu gehörten ethnische Minderheiten, Jugendgruppen, Frauen und bestimmte Branchenangehörige, darunter Bergleute und Angestellte von Bergbauunternehmen. Alle an den RFLLs Beteiligten sind direkt von den im Rahmen des gerechten Übergangs umgesetzten Maßnahmen betroffen und haben wertvolle Beiträge zu leisten. // In Norrbotten (Schweden), im Lausitzer Bezirk (Deutschland), Katowice (Polen) und Stara Zagora (Bulgarien) fanden vier Workshops statt, die die RFLLs bilden. Ziel dieser Workshops war es, Bürgerinnen und Bürger, politische Entscheidungsträger und Expertinnen und Experten in die Gestaltung der zukünftigen regionalen Nachhaltigkeitstransformationen einzubinden. Jeder Workshop spielte eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Dialogs, dem Aufbau von Vertrauen und der Erarbeitung konkreter politischer Handlungsempfehlungen.
Was leisten die RFLLs?
Bürgerlernen: Das RFLL-Format fördert das Bewusstsein für Nachhaltigkeitstransformationen und die Gestaltung entsprechender politischer Rahmenbedingungen. Es stärkt regionale Netzwerke und das Vertrauen.
Zukunftskompetenz: Das RFLL-Format unterstützt Gemeinschaften bei der Entwicklung umsetzbarer Zukunftsvisionen und verändert ihre emotionale Haltung gegenüber Übergängen. Es stärkt das Selbstvertrauen und die sozialen Kontakte innerhalb der Gemeinschaft und hilft politischen Entscheidungsträgern, die Realitäten und das Wissen der Gemeinschaft besser zu verstehen.
Co-Design: Das RFLL-Format vereint Bürgerbeiträge mit den Perspektiven von Politikern und Beamten und schafft eine gemeinsame Grundlage für die Interessensverhandlung. Es passt politische Ansätze an, um sie stärker ortsbezogen zu gestalten.
Digitale Debatte: Das RFLL-Format erweitert die Partizipation durch digitale Werkzeuge auf den öffentlichen Raum und zeigt unterschiedliche Meinungen ohne Dominanz.
Regionale Gestaltung und visuelle Darstellung: Das RFFL-Format ermöglicht Einblicke in Politikbereiche von gesellschaftlicher Relevanz und etabliert Regionen als sinnvolle geografische Einheit für Gemeinschaften. Es macht abstrakte Sachverhalte greifbar, verleiht bisher ungehörten Geschichten über die Gebietsentwicklung Ausdruck und trägt diese in die Öffentlichkeit.
Im Laufe von drei Jahren befasst sich DUST anhand einer Reihe von Arbeitspaketen intensiv mit der Bürgerbeteiligung an der Gestaltung von Strategien im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitstransformationen.
Im Anschluss an Arbeitspaket 1, das sich mit der Projektkonzeption befasst, untersuchen die Arbeitspakete 2 und 3 Maßnahmen im Zusammenhang mit Strategien für einen gerechten Übergang in den einzelnen Fallstudienregionen. Ziel ist es, zu verstehen, wie die Bürgerbeteiligung umgesetzt wurde, welche Erfahrungen die Bürger gemacht haben und wie der Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit in den Fallstudienregionen wahrgenommen wird. Dadurch kann das Projekt Verbesserungspotenziale aufzeigen.
In den Arbeitspaketen 4 und 5 werden Experimente durchgeführt, um das Potenzial eines hybriden Formats zu testen, das digitale Werkzeuge zur Erfassung von Bürgerfeedback mit Methoden kombiniert, die Zukunftsentwürfe auf Grundlage der Perspektiven der am wenigsten beteiligten Bevölkerungsgruppen erstellen. Dieser Prozess untersucht, wie die Zukunftswünsche der Bürger in konkrete Strategien für die Gestaltung und Entwicklung von Politik umgesetzt werden können.
Wie funktionierten sie?
In jeder der Fallstudienregionen wurden vier Workshops durchgeführt.
Workshop 1: Sensibilisierung der Bürger und Aufbau von Vertrauen
Unsere Forschung wird in 8 Fallstudienregionen durchgeführt, wo wir die Faktoren untersuchen, die die Bürgerbeteiligung fördern oder einschränken. Durch die Zusammenarbeit mit einer Reihe von Interessenvertretern in jeder Region entwickeln wir ein tieferes Verständnis dafür, wie politische Maßnahmen in den einzelnen Orten umgesetzt wurden und wie sich die regionalen Identitäten im Zuge des Wandels der Nachhaltigkeit verändern.
Workshop 2: Bürgerliche Zukunftserwartungen
In diesem Workshop hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Erwartungen und Wünsche für einen nachhaltigen Wandel in ihrer Region zu äußern. In Gruppendiskussionen erörterten die Teilnehmenden sowohl wahrscheinliche als auch wünschenswerte Zukunftsszenarien und trugen so zur Entwicklung einer gemeinsamen Vision für regionale Nachhaltigkeit bei.
Workshop 3: Proaktive Positionierung der Bürger
In der anschließenden Phase der Neuausrichtung arbeiteten die Bürgerinnen und Bürger mit Entwürfen von Grundsatzerklärungen, die in vorangegangenen Workshops erarbeitet worden waren. In dieser Sitzung reflektierten sie über diese Vorschläge, bewerteten deren potenzielle Auswirkungen und verfeinerten die Ideen, um eine Übereinstimmung mit den Bedürfnissen und Zielen der Gemeinschaft sicherzustellen.
Workshop 4: Gemeinsame Wissens- und Politikgestaltung
Der abschließende Workshop schloss den Prozess durch einen kollaborativen Ansatz zur gemeinsamen Wissensgenerierung ab. Bürger, politische Entscheidungsträger und Experten arbeiteten an der Verfeinerung von Politikempfehlungen, hoben Übereinstimmungen und Meinungsverschiedenheiten hervor und stellten sicher, dass die Interessen der lokalen Gemeinschaften in die Strategien für den nachhaltigen Wandel auf verschiedenen Regierungsebenen einflossen.
Workshop 1: Sensibilisierung der Bürger und Aufbau von Vertrauen
Unsere Forschung wird in 8 Fallstudienregionen durchgeführt, wo wir die Faktoren untersuchen, die die Bürgerbeteiligung fördern oder einschränken. Durch die Zusammenarbeit mit einer Reihe von Interessenvertretern in jeder Region entwickeln wir ein tieferes Verständnis dafür, wie politische Maßnahmen in den einzelnen Orten umgesetzt wurden und wie sich die regionalen Identitäten im Zuge des Wandels der Nachhaltigkeit verändern.
Workshop 4: Gemeinsame Wissens- und Politikgestaltung
Der abschließende Workshop schloss den Prozess durch einen kollaborativen Ansatz zur gemeinsamen Wissensgenerierung ab. Bürger, politische Entscheidungsträger und Experten arbeiteten an der Verfeinerung von Politikempfehlungen, hoben Übereinstimmungen und Meinungsverschiedenheiten hervor und stellten sicher, dass die Interessen der lokalen Gemeinschaften in die Strategien für den nachhaltigen Wandel auf verschiedenen Regierungsebenen einflossen.
Workshop 4: Gemeinsame Wissens- und Politikgestaltung
Der abschließende Workshop schloss den Prozess durch einen kollaborativen Ansatz zur gemeinsamen Wissensgenerierung ab. Bürger, politische Entscheidungsträger und Experten arbeiteten an der Verfeinerung von Politikempfehlungen, hoben Übereinstimmungen und Meinungsverschiedenheiten hervor und stellten sicher, dass die Interessen der lokalen Gemeinschaften in die Strategien für den nachhaltigen Wandel auf verschiedenen Regierungsebenen einflossen.
Workshop 4: Gemeinsame Wissens- und Politikgestaltung
Der abschließende Workshop schloss den Prozess durch einen kollaborativen Ansatz zur gemeinsamen Wissensgenerierung ab. Bürger, politische Entscheidungsträger und Experten arbeiteten an der Verfeinerung von Politikempfehlungen, hoben Übereinstimmungen und Meinungsverschiedenheiten hervor und stellten sicher, dass die Interessen der lokalen Gemeinschaften in die Strategien für den nachhaltigen Wandel auf verschiedenen Regierungsebenen einflossen.
Workshop 4: Gemeinsame Wissens- und Politikgestaltung
Der abschließende Workshop schloss den Prozess durch einen kollaborativen Ansatz zur gemeinsamen Wissensgenerierung ab. Bürger, politische Entscheidungsträger und Experten arbeiteten an der Verfeinerung von Politikempfehlungen, hoben Übereinstimmungen und Meinungsverschiedenheiten hervor und stellten sicher, dass die Interessen der lokalen Gemeinschaften in die Strategien für den nachhaltigen Wandel auf verschiedenen Regierungsebenen einflossen.
Workshop 1: Sensibilisierung der Bürger und Aufbau von Vertrauen
Unsere Forschung wird in 8 Fallstudienregionen durchgeführt, wo wir die Faktoren untersuchen, die die Bürgerbeteiligung fördern oder einschränken. Durch die Zusammenarbeit mit einer Reihe von Interessenvertretern in jeder Region entwickeln wir ein tieferes Verständnis dafür, wie politische Maßnahmen in den einzelnen Orten umgesetzt wurden und wie sich die regionalen Identitäten im Zuge des Wandels der Nachhaltigkeit verändern.
